Raus aus der Stadt

12.8.19

Wir suchten uns ausgeschlafen, frisch geduscht und mit neuem Proviant einen geeignetet Ort in Bergen für das erneute Hitchhiken. Wir machten uns nach längerem Trödeln am frühen Nachmittag auf die Weiterreise. Unser Ziel ist es, an der Küste entlang, weiter nach Norden bis nach Narvik zu reisen. Es war alles andere als leicht, den Stadtkern zu verlassen und einen passenden Ort zu finden. Nirgendswo bei der Autobahneinfahrt hätten die Autos eine Möglichkeit gehabt anzuhalten. Das sorgfältige Auserlesen eines Ortes mit Anhaltemöglichkeit für die Autos, zählt beim Hitchhiken zu einem der wichtigsten Kriterien. So entschieden wir uns erstmals mit dem Bus aus dem Stadttreiben herauszugelangen. Es zahlte sich aus. Nach einem weiteren Ortswechsel warteten wir keine zehn Minuten. Ein Höllander und seine Tochter die sich auf einer Skandinavien-Durchreise befinden nahmen uns mit. Sie waren auf dem Weg nach Voss, dass sich 170km weiter im Landesinneren befindet. Es stellte sich nach einer Weile heraus, dass wir uns statt auf der E 39, die der Küste entlang führt, auf der E 16 befanden. Nun ja, beim Reisen mit Autostopp muss man ein wenig flexibel sein. Beim Autostoppen in Bergen sind unzählige Norwegische Autonummern an uns vorbeigezogen. Ausgerechnet Roger, der Holländischer Herkunft ist, nahm uns mit. Roge liess uns an einem Fjord heraus, der dreissig Minuten von Voss entfernt ist. Es fingt wieder an zu regnen (die Sonne sahen wir schon lange nicht mehr). Wir suchten uns trotzdem gut gesinnt einen schönen Platz für die Nacht.

Erstaunlich und spannend ist, dass uns bis Anhin bereits Leute mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen mitgenommen haben. In Dänemark sind wir bei insgesamt sechs Fahrten auf drei verschiedene Nationalitäten getroffen.

Das erste mal Fischen mit Erfolg: Eine Forelle für das Abendessen.
Bolstadøyri in der Gemeinde Voss

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