Mjelle

17.08.19

Man könnte meinen, wir haben uns langsam an die langen nächtichen Fahren gewöhnt. Unsere Ansprüche an einen Schlafplatz sind deutlich gesunken. So haben wir die 10 stündige Fahrt liegend und schlafend auf dem Zugboden verbracht. Mit etwas schmerzenden Gelenken kamen wir um 9 Uhr morgens in Bodø an. In einem kleinen Kaffee verweilten wir ein wenig, um uns zu sammeln. So entschieden wir uns, eine Nacht am Meer, in der Nähe von Bodø zu verbringen. Als wir nach einer Bushaltestelle suchten, um aus der Stadt zu gelangen, schienen wir wohl ein wenig verloren. Ein einheimisches Paar sprach uns an, ob sie uns weiterhelfen können. Die beiden schienen Freude daran zu haben, uns ein paar Tipps zu geben. Nebst dem Begleiten zur Bushaltestelle, zeigten sie uns Fotos von Mjelle, wo wir unbedingt hin sollten. Die beiden gaben uns sogar ihre Telefonnummer, für alle Fälle.. wie herzliche Menschen es gibt auf dieser Welt! Wir verweilten noch zwei Stunden in Bodø, der Bus nache Mjelle fährt nämlich nur einmal am Tag. Am späteren Nachmittag hatten wir es geschafft, der Ort an dem wir ankamen war gesäumt von kleinen Sandstränden und azurblauem Meer. Trotz starkem Wind konnten wir den Tag an diesem idyllischen Ort entspannt ausklingen lassen und wurden sogar mit zwei selbstgefangenen Makrelen für das Abendessen belohnt.

Unser kleines Camp in Mjelle bei Bodø

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